Das Wunder von Klein Gezema

Der Bauer Emil Hummel hat das Landleben auf seinem heruntergekommenen Hof in einem einsamen Winkel der Prigniz gehörig satt. Er beschließt seine Schulden zu tilgen und verkauft seinen Betrieb an den Bürgermeister von Klein Gezema.

Doch wenig später schlägt ein Meteorit in Emils Scheune ein und tötet die letzte Kuh.

Da Emils Frau auf den Tag genau vor sieben Jahren starb und auf dem Totenbett eine seltsame Vision hatte, glaubt er, der Meteorit sei ein unheilsames Zeichen, das sein baldiges Ende einläutet. Emils Sohn Jonas hingegen glaubt, der Meteorit ist ein Geschenk Gottes, welches sie aus ihrer finanziellen Misere befreien kann.

Bevor sich die beiden aber auf ein weiteres Vorgehen einigen können, tauchen in der darauf folgenden Nacht seltsame Gestalten auf. Ein russischer Wissenschaftler, neofaschistische Drillinge und der Bürgermeister von Klein Gezema, der ein legales Recht auf den außerirdischen Stein anmeldet, versuchen mit aller Macht den Meteoriten in ihre Gewalt zu bringen. Emil, der nach und nach realisiert, dass die geheime Botschaft seiner Frau weit vielschichtiger ist, begibt sich auf eine gefahrvolle Reise ins Innerste seiner Seele, um dem Geheimnis des mystischen Gesteins auf den Grund zu gehen.

 

Drehbuchentwicklung